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„Extreme Lage“ nach Flut in Nepal und Tibet

Hier kommt alles, was du wissen solltest, kompakt erklärt. Heute ist wieder tag eins!

Hallo!

Ich habe heute einige Videos von der Flutwelle in Nepal in meine Timeline gespielt bekommen - es sind untererträgliche Aufnahmen, die zeigen, wie Menschen verschüttet werden. Die Situation vor Ort ist heute ein Thema des Newsletters.

Gestern erwähnte ich, dass der CIA-Direktor John Ratcliffe Russland besuchte. Dort soll er Moskau vor einem Angriff auf NATO-Staaten gewarnt haben. Das berichten das „Wall Street Journal (Öffnet in neuem Fenster)“ und „Politico (Öffnet in neuem Fenster)“ unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Quellen.

Demnach richtete Ratcliffe die Warnung vor allem an die Adresse der baltischen NATO-Staaten. Das sind vermutlich keine guten Nachrichten – Ratcliffe dürfte schließlich auch mehr wissen als wir.

Ansonsten geht es heute um die Sturzflut im Himalaya, eine Magastrafe gegen Meta und

„Extreme Lage“ nach Flut in Nepal und Tibet

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet von Nepal und Tibet steigt die Zahl der Opfer. Mehr als 1.300 Menschen werden noch vermisst, darunter Hunderte ausländische Touristen. Mindestens 270 Tote wurden geborgen. Die Behörden rechnen mit weiter steigenden Opferzahlen, schreibt der ORF (Öffnet in neuem Fenster).

Die Fluten und Geröllmassen zerstörten Straßen, Brücken und ganze Ortschaften. Viele Gebiete sind weiterhin nur per Hubschrauber erreichbar. Mehr als 5.000 Einsatzkräfte suchen nach Vermissten. Besonders betroffen ist auch die chinesische Region Tibet. Dort werden nach Behördenangaben rund 260 Ausländer vermisst. Nepal meldet insgesamt mehr als 800 Vermisste aus dem Ausland. Angaben zu betroffenen Österreichern liegen bisher nicht vor.

Als Ursache gilt ein Gletscherabbruch. Dabei wurde vermutlich ein Fluss blockiert, wodurch sich ein See bildete und später eine gewaltige Flutwelle auslöste.

Indien, China und die EU unterstützen die Rettungsarbeiten.

Elke Kahr als Grazer Bürgermeisterin wiedergewählt

Elke Kahr (KPÖ) ist als Bürgermeisterin von Graz wiedergewählt worden. Sie erhielt 40 von 48 Stimmen – getragen von KPÖ, Grünen, SPÖ und ÖVP. FPÖ und NEOS stimmten gegen sie.

Kahr kündigte eine Stadtregierung an, die auf Zusammenarbeit und einen respektvollen Umgang setze. Die ÖVP unterstützte ihre Wahl, betonte jedoch, dies sei kein Blankoscheck. Eine mögliche spätere Übergabe des Amtes an KPÖ-Stadtrat Robert Krotzer lehnt sie ab.

Grüne und SPÖ signalisierten ebenfalls Kooperationsbereitschaft, mahnten aber schwierige Jahre und einen angespannten städtischen Haushalt an. FPÖ und NEOS kritisierten die politische Ausrichtung der KPÖ.

Offen ist noch die Wahl der Vizebürgermeisterin. Die ÖVP will Kurt Hohensinner nominieren. Die Grünen halten an Judith Schwentner fest. Mehrere Wahlgänge sind möglich.

Social-Media-Sucht: Meta zahlt 16,7 Milliarden Dollar

Meta beendet einen US-Prozess um die mutmaßliche Social-Media-Sucht von Minderjährigen mit einem Vergleich über 16,68 Milliarden Dollar (14,3 Milliarden Euro). Zudem verschärft der Konzern den Jugendschutz auf Facebook und Instagram.

Meta, der Mutterkonzern von Facebook und Instagram, hat sich mit vier US-Bundesstaaten auf einen Vergleich geeinigt. Diese hatten dem Unternehmen vorgeworfen, Kinder gezielt zu exzessiver Nutzung seiner Plattformen verleitet und bekannte Risiken vor Eltern und Öffentlichkeit verborgen zu haben. Meta weist die Vorwürfe zurück.

Ausgangspunkt waren die „Facebook Files (Öffnet in neuem Fenster)“ der ehemaligen Mitarbeiterin Frances Haugen. Die 2021 veröffentlichten internen Dokumente zeigten, dass Meta über mögliche negative Auswirkungen seiner Plattformen auf die psychische Gesundheit junger Nutzer informiert war.

Künftig soll es für Minderjährige unter anderem Zeitlimits und nächtliche Zugangssperren zwischen Mitternacht und 6 Uhr geben. Ein Schuldeingeständnis enthält der Vergleich nicht.

Für Meta ist die Einigung ein weiterer juristischer Rückschlag. In New Mexico wurde der Konzern zuletzt zu einer Zahlung von mehr als 500 Millionen Dollar verpflichtet. Zudem gelten dort strengere Nutzungsbeschränkungen für unter 18-Jährige. Meta hat Berufung angekündigt.

Hier empfehlen wir dir jeden Tag ein Recherchestück eines unabhängigen, kleinen Mediums aus Österreich, den aktuellen Krautreporter-Text und unser Fundstück des Tages. Viel Spaß!

Heute: Der Medienbuddy der Freiheitlichen

Das Gratisblatt aus dem Hause Dichand erledigt die Arbeit der FPÖ-Pressestelle mindestens ebenso zuverlässig – vielleicht sogar noch besser, schreibt Nina Horaczek.

https://www.falter.at/blauland/20260827/heute-der-medienbuddy-der-freiheitlichen?utm_source=emailCampaign&utm_medium=Falter%20Newsletter&utm_campaign=Heute%3A+Der+Medienbuddy+der+Freiheitlichen&utm_content= (Öffnet in neuem Fenster)

Drei Frauen haben mir erzählt, wie sie in der DDR Kinder und Vollzeitjob schafften

Hat damals einfach problemlos funktioniert, woran heute so viele Paare verzweifeln?

https://krautreporter.de/leben-und-lieben/6530-drei-frauen-haben-mir-erzahlt-wie-sie-in-der-ddr-kinder-und-vollzeitjob-schafften#lesen (Öffnet in neuem Fenster)

Mit Peng, Krawumm und Klickeradoms – das erste deutsche Micky-Maus-Heft erschien vor 75 Jahren

In den 1950er-Jahren galten Comics in Deutschland und Österreich wenig. Kunsthistorikerin Erika Fuchs überwand ihre Vorurteile und übersetzte das erste Micky-Maus-Heft ins Deutsche. Seitdem begeistert die Figur Generationen. Zum 75. Jubiläum blickt Turi2 auf die Anfänge der Micky Maus in Deutschland zurück.

https://www.turi2.de/community/kna/mit-peng-krawumm-und-klickeradoms-das-erste-deutsche-micky-maus-heft-erschien-vor-75-jahren/ (Öffnet in neuem Fenster)

Mag Dagobert Duck nicht: Markus

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