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Die 1.000 sind geschafft!

Die 1.000 sind geschafft!
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tag eins wird Realität!

Wir haben euch in den vergangenen Wochen unsere Vision eines modernen Journalismus’ vorgestellt: ein rein digitales Magazin, werbefrei, lösungsorientiert, nur der Community verpflichtet. Ihr habt über 1.000 Mitgliedschaften abgeschlossen und uns damit gezeigt, dass ihr diesen Journalismus wollt. Wir legen jetzt los. Danke für diese Möglichkeit!

Unser Crowdfunding läuft noch bis heute Mitternacht. Je mehr Mitglieder noch dazu kommen, desto mehr tag eins-Journalismus können wir liefern. Wenn ihr noch nicht dabei seid: Kommt an Bord, es wird sich lohnen! https://www.tageins.at/mitglied

Ihr habt noch Freund*innen und Bekannte, die sich über eine tag eins-Mitgliedschaft freuen würden? Ab sofort könnt ihr sie hier beschenken: https://steadyhq.com/de/projekt-i/gift_plans

Auf ein Wort, liebe Regierung!

Auf ein Wort, liebe Regierung!
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53 Millionen Euro Steuergeld für “Digitaltransformationsförderung”, tag eins bekommt: nix. 

20 Millionen für die “Presseförderung neu”, die Chancen für tag eins, die Förderkriterien zu erfüllen: gleich null.

Es ist zach, da brauchen wir nicht drumrum reden. Seit Monaten überlegen wir, wie ein digitales Magazin in Österreich aussehen sollte, damit es wirklich etwas Neues zu bieten hat. Seit Wochen rennen wir um jede Mitgliedschaft, um eine Chance zu erhalten, diese Ideen auch umsetzen zu dürfen. Und dann lesen wir, dass die Zeitung “Österreich” für die Entwicklung eines Newsletters 300.622 Euro Steuergeld bekommt. Dreihunderttausend. Für einen NEWSLETTER. Dafür hätten wir … ach, lassen wir das. 

Jammern gilt nicht, eine andere Medienpolitik wird es mit dieser Bundesregierung nicht geben. tag eins hat sich dem konstruktiven Journalismus verschrieben, dieser Maxime sind wir treu: Statt nur zu sudern, haben wir eine Stellungnahme eingebracht, um den komplett verkorksten Entwurf für das neue Presseförderungsgesetz vielleicht doch noch reparieren zu können. Ihr findet unsere Vorschläge auf der Seite des Parlaments, dort könnt ihr auch unsere Stellungnahme als Privatpersonen unterstützen. Es würde uns freuen, wenn ihr euch anschließt.

Illusionen machen wir uns nicht: Die Bundesregierung möchte offensichtlich nicht Qualität fördern, sondern das Geschäftsmodell von Wolfgang Fellner und Co. mit Steuergeld sichern. Es würde uns sehr überraschen, wenn sich daran noch etwas ändert. 

Wenn ihr möchtet, dass in Österreich trotzdem Platz ist für Innovationen im Journalismus, dann unterstützt tag eins und andere kleine Medien. Werdet jetzt Mitglied!

Ibiza muss auch die Medien verän

 Ibiza muss auch die Medien verän
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Es war eben doch mehr als eine “besoffene Geschicht’”: Dank einiger Chats wissen wir heute, dass Heinz-Christian Straches “Flügerl”-induziertes Geprahle vor einer vermeintlichen Oligarchen-Nichte in Ibiza auch eine Einführungsvorlesung in österreichischer Realpolitik war. 

Im Medien-Kapitel konzentrierte sich Strache auf die “Kronen-Zeitung”, das stärkste Boulevard-Blatt im Land, das immer auch Politik gemacht hat. “Wenn Du die Krone hast, hast Du die Meinungshoheit”, sagte Strache, und träumte davon, dass die Oligarchin sich dort einkauft und die Zeitung “zack, zack, zack” auf Linie bringt.

Was oft vergessen wird: Die “Krone” und Strache lebten eh jahrelang in trauter Symbiose. Online trommelte das Blatt die FPÖ-Forderungen, Strache bedankte sich auf seiner Facebook-Seite mit Links auf “Krone”-Artikel. Win-Win-Situation. 

Nach Ibiza brach die “Krone” mit ihrem einstigen Liebling - und Sebastian Kurz wurde Straches inoffizieller Nachfolger. Was blieb, nicht nur in der “Krone”: Die Verhaberung zwischen Medien und Politik, die fehlende Distanz, und die Bereitschaft, sich zum Werkzeug zu machen. Beweise dafür haben wir in den vergangenen Monaten zuhauf gelesen.

tag eins ist überzeugt: Integrer Journalismus macht keine Politik - und hält sich nur in gesunder, kritischer Distanz zu Politiker*innen  auf. Nur das garantiert echte Unabhängigkeit. 

tag eins ist euer Medium

tag eins ist euer Medium
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Wir sind bei tag eins nur einer Gruppe verpflichtet: unseren Mitgliedern. 

Sie sind der einzige Grund, warum das Magazin existiert, also bauen wir es nach ihren Bedürfnissen. Nicht nach denen von Anzeigenkunden und SEO-Algorithmen. 

Durch die vielen Rückmeldungen im Crowdfunding glauben wir, dass unsere Überlegungen sich mit euren Wünschen im Großen und Ganzen decken: Auch ihr wollt digitalen, werbefreien, lösungsorientierten Journalismus mit Hintergründen statt Breaking-News-Gewittern. Dafür habt ihr uns einen Vertrauensvorschuss und euer Geld gegeben.

Um sicher zu stellen, dass wir dabei in die richtige Richtung gehen, werden wir euch immer wieder nach eurer Meinung fragen - in den Newslettern und auf unseren Social-Media-Kanälen. Feedback wird aber auch für unsere Artikel wichtig, unsere Autor*innen werden deswegen immer in den Austausch mit euch treten. 

Klar, nicht jede*r von euch möchte ständig mitreden und über Formate oder Themen entscheiden. Kein Problem. Wer sich aber aktiv in der Community einbringen will, dem wollen wir die Möglichkeit einräumen. Etwa im “Community Pitch”: Einmal pro Monat werden Autor*innen Themen vorschlagen, über deren Umsetzung nicht die Redaktion entscheidet, sondern unsere Mitglieder. Das Thema mit den meisten Stimmen wird bearbeitet, quasi im direkten Auftrag der Community.  

Du hast Ideen, was die tag eins-Community noch bereichern könnte? Dann schreib uns gern. Wir freuen uns über eure Vorschläge und versuchen, sie umzusetzen - damit tag eins wirklich euer Medium wird.

Bei uns bist du nicht das Produkt

Bei uns bist du nicht das Produkt
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Was verkaufen eigentlich Mark Zuckerberg und Wolfgang Fellner? 

Dich.

Das Geschäftsmodell der meisten privaten Medien besteht darin, deine Zeit und deine Daten an Werbekunden feilzubieten und in Geld umzuwandeln. 

Nicht bei tag eins. Für uns sind die Nutzer*innen nicht das Produkt. 

Weil es bei uns keine Werbung gibt, können wir auf Werbe-Tracker verzichten. Weil wir nicht mit “Breaking News!”-Geschrei die Klickzahlen hochtreiben müssen, können wir dich in Ruhe lassen, wenn nichts passiert. Weil wir nicht krampfhaft die “durchschnittliche Verweildauer” auf unserer Seite steigern müssen, können wir dir den “Das könnte Sie auch noch interessieren”-Schnickschnack ersparen.

 

Wir respektieren deine Zeit und deine Daten. Und konzentrieren uns darauf, dir ein gutes Produkt zu bieten: modernen Journalismus, gut recherchiert, lösungsorientiert, digital, unabhängig.

Eine Woche mit tag eins

Eine Woche mit tag eins
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Am Sonntagmorgen liest du zum Morgenkaffee einen Kommentar über Technologien, die uns bei der Anpassung an den Klimawandel helfen könnten, von Magdalena Klemun. Sie forscht an der Hong Kong University zu Klimawandel, Politik, Energie und Technologien.


Die Woche startest du mit einer innenpolitischen Analyse von Christian Bartlau, die tiefer geht als die herkömmlichen Schlagzeilen über Doskozil, Sachslehner, Sobotka und Co.: Christian hat ein paar Ideen, was passieren muss, damit die Freunderlwirtschaft in Österreich endlich aufhört.
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_90949106/das-system-sebastian-kurz-was-oesterreich-so-korruptionsanfaellig-macht.html


Am Dienstag, am Heimweg von der Arbeit, hörst du eine Geschichte von Anna Mayrhauser: Sie erzählt dir, wieso Fehlgeburten noch immer ein Tabuthema sind, was das bei den Betroffenen auslöst, warum wir dringend mehr darüber reden sollten und wie wir das sensibel tun können.
https://www.zeit.de/kultur/2018-06/fehlgeburten-schwangerschaft-muetter-medien-kultur-10nach8


In der Mittagspause am Mittwoch gönnst du dir Emil Billers preisgekrönte Multimedia-Reportage über das Bedingungslose Grundeinkommen als möglichen Ausweg aus der Krise. Du warst dir bisher nicht sicher, was du von der Idee halten solltest, jetzt kennst du die Argumente dafür und dagegen.

https://pageflow.jour.at/unbedingt-bedingungslos

Am Donnerstag liefern wir dir eine Erfolgsgeschichte des Journalismus: Ein österreichisches Unternehmen hat angekündigt, der Türkei keine Motoren mehr für ihre Kampfdrohnen zu liefern. Das Unternehmen war durch Markus Sulzbachers Aufdeckergeschichte unter Druck geraten. 

https://www.derstandard.at/story/2000121196470/lieferung-gestoppt-keine-oesterreichischen-motoren-fuer-tuerkische-kampfdrohnen-mehr

Ein Satz aus Ruth Eisenreichs Artikel vom Freitag wird dich noch länger beschäftigen: “Eine Frau, die weint, ist wehleidig – eine, die nicht weint, ist nicht krank”. Wie unser Gesundheitssystem Frauen benachteiligt, empört dich, aber immerhin weißt du jetzt auch, wann du bei Arztbesuchen hellhörig werden solltest.

https://www.profil.at/wissenschaft/fehldiagnosen-und-einreden-ihnen-fehlt-nichts/401982218

Samstag. Es war viel los diese Woche. Ein bisschen erholter als sonst bist du, weil du dir nicht die ganze Woche den Kopf mit unnötigen News vollgestopft hast. Trotzdem, heute bleibst du noch ein bisschen länger liegen. Da kommt die Kolumne von Vina Yun genau richtig: Sie zieht aus der Geschichte der koreanischen Diaspora in Wien Schlüsse für heute.

Samstag Abend, ein Bier mit deinen Freund*innen. Wieso wirken alle so gestresst und deprimiert, so mut- und ratlos? Dir fällt die Weltuntergangsstimmung auf, die sie verbreiten. Aber es gibt doch Lösungen, sagst du …

So könnte eine Woche mit tag eins und dir aussehen. Aber nur, wenn du und 384 andere bis zum 28. November Mitglied werden. Sonst wird es tag eins nicht geben – und konstruktiver Journalismus für Österreich wird noch lange auf sich warten lassen.

Medienpolitik à la ÖVP und Grüne

Medienpolitik à la ÖVP und Grüne
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Mehr Geld für mehr Qualität - so verkauft die Regierung die neue Journalismusförderung, mit der bald 20 Millionen Euro Steuergeld zusätzlich an Österreichs Medienbranche fließen sollen. Das Ziel sei, so steht es im Gesetzentwurf, die “Förderung der Vielfalt textbasierter Nachrichtenmedien”. Auch Online. Das sei ihr “wichtig”, betonte Medienministerin Susanne Raab (ÖVP) im Oktober im ORF. Ganz unsere Meinung. Umso größer die Ernüchterung, als Raab erklärte, was sie unter Onlinemedien versteht: Sie wolle “keine Blogs” unterstützen, sagte sie, die Medien sollten “Zeitungsähnlichkeit” aufweisen. Wie bitte? 

Weiß die Medienministerin der Republik Österreich, was Onlinemedien sind? Versteht sie, dass moderner Journalismus auf Tik-Tok stattfindet, auf YouTube, in Podcasts? Mit Content, erstellt mal von Solo-VJs, mal von einem Team aus Freiberuflern? Sie alle machen Journalismus - und werden vom Millionen-Topf ferngehalten, mit absurden Kriterien: Förderwürdig ist nur, wer drei festangestellte Mitarbeiter*innen hat, 300.000 Unique User im Monat und 30 Millionen Zeichen Mindest-Inhalt pro Jahr. Das hat mit moderner Medienpolitik nichts zu tun, mit Qualitätsförderung schon gar nicht, und ergibt inhaltlich auch wenig Sinn - es sei denn, man will eigentlich etwas anderes erreichen. 

Wir kommen anhand der Kriterien auf vielleicht vier Online-Seiten in Österreich, die anspruchsberechtigt wären (Achtung: kein Anspruch auf Vollständigkeit!): exxpress.at, futurezone.at, salzburg24.at, vienna.at

Der Exxpress gehört Eva Schütz, die der ÖVP nahe steht, sowie einer anonymen Stiftung aus Liechtenstein, “Futurezone” zum Kurier-Verlag, salzburg24.at zur Zeitung Salzburger Nachrichten, vienna.at zu Russmedia, dem Vorarlberger Verlagsriesen. Es sind also große Verlage und reiche Menschen, die Förderung für ihre Produkte einstreichen, während kleine, innovative Projekte wie andererseits, trending topics, Die Substanz, Ganz offen gesagt und viele weitere (ja, perspektivisch auch tag eins) leer ausgehen. 

Wir kennen dieses Muster - aus der sogenannten Digitaltransformationsförderung. Unter diesem Stichwort hat die Regierung, weitestgehend unbemerkt, heuer 50 Millionen Euro an Verlage ausgeschüttet, um ihre Digitalstrategie zu verbessern. Reine Digital-Medien waren von der Digital-Förderung übrigens ausgeschlossen … 

Wozu es führt, wenn die Medienministerin großen Verlagen Millionen zuschustert und kleine Online-Projekte nichts bekommen? Jedenfalls nicht zu mehr Vielfalt. Im Gegenteil, wenige größere Seiten können dank Steuergeldern ihr Produkt verbessern, und die Dickschiffe wie krone.at müssen keine neue Konkurrenz fürchten. Ihre Marktmacht im digitalen Bereich bleibt unangetastet, für ihre Printausgaben sacken sie die Millionen aus der “Journalismusförderung” ein, zusätzlich zur Digitaltransformationsförderung und natürlich den absurd hohen Inseratengeldern, die auch mit der Reform der Medienförderung weiter fließen - ohne Deckel. Wolfgang Fellner, Eugen Russ und René Benko freuen sich. Und die Regierung? Hat offiziell den Qualitätsjournalismus gefördert.

tag eins ist zum Anhören

 tag eins ist zum Anhören
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Du hast oft einfach keine Zeit, dich zu informieren und lange Texte zu lesen, obwohl du gerne mehr über ein Thema wissen würdest? Wir wissen, dass deine Zeit kostbar ist. Deshalb gibt es tag eins auch zum Anhören. Userfreundlich in einer App aufbereitet kannst du jeden Artikel lesen UND anhören. In der U-Bahn, auf dem Weg zur Arbeit, zwischen zwei Terminen, beim Kochen – wann immer es in deinen Alltag passt.

Wir können das

Wir können das
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tag eins will Geschichten erzählen, die so nicht überall zu finden sind – gründlich recherchiert, lösungsorientiert und verständlich erklärt.

Das Handwerk dafür haben wir bei renommierten Medien in Österreich und Deutschland gelernt. Wir haben für den Standard und die Süddeutsche Zeitung gearbeitet, für den Falter und die Zeit, für den ORF, den rbb und den Deutschlandfunk, für das Missy Magazine und für Krautreporter. Wir haben Podcasts aufgenommen, Printmagazine gestaltet, Nachrichten produziert, Ressorts geleitet, Reportagen und Features recherchiert, Bücher geschrieben und herausgegeben. Unsere Arbeit wurde u.a. mit dem Österreichischen Zeitschriftenpreis oder dem Prix Europa ausgezeichnet.

 

Auf diesem soliden Boden stehend, wollen wir jetzt mit tag eins unsere Vision von modernem Journalismus verwirklichen. Wir können das. Wir sind Christian Bartlau, Emil Biller, Ruth Eisenreich, Anna Mayrhauser, Dominik Ritter-Wurnig und Markus Sulzbacher. Wie unsere Vision konkret aussieht, liest du hier.

Sebastian Esser von Krautreporter

Sebastian Esser von Krautreporter
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Sebastian Esser, einer der Gründer von Krautreporter hat uns – und euch – eine Videobotschaft aus Berlin geschickt. 2014 startete er das werbefreie Magazin mit mittlerweile 17.000 Mitgliedern. Esser ist fest davon überzeugt, dass so ein Projekt wie tag eins genau das ist, was es jetzt in Österreich braucht: 

“Hallo nach Wien!

 Hier spricht Sebastian Esser, ich bin einer der Gründer von Krautreporter, einem mitglieder-finanzierten Magazin in Berlin – ihr habt möglicherweise auch schon mal von uns gehört.

 Und ich melde mich heute, um euch zu empfehlen, tag eins zu unterstützen.  Denn ich glaube es ist super, wenn es so ein Magazin in Österreich auch gäbe. In Deutschland gab es jetzt schon mehrfach solche Gründungen.

 Das entwickelt ganz viel Kraft, wenn der Journalismus auf einmal nicht mehr werbefinanziert ist. Wenn Leute endlich mal so Journalismus machen können, wie viele von uns sich das immer gewünscht haben.

 In Deutschland haben wir Krautreporter 2014 gestartet und inzwischen haben wir über 17.000 Mitglieder, die unser Magazin finanzieren. Wir haben bis heute immer noch keine Anzeige veröffentlicht und werden das auch nie tun.

Wir arbeiten ganz eng mit unserer Community zusammen und wir haben auch während der Vorbereitung der tag-eins-Kampagne immer wieder mit den Kolleginnen und Kollegen in Wien gesprochen und sie ermutigt darin, sowas zu versuchen.

 Es wäre super, wenn ihr auch zu diesem Team gehören würdet. Was habt ihr davon?

 Ich glaube, ihr habt davon, dass ihr näher dran seid, dass ihr besser versteht, wie die Welt funktioniert, dass ihr Einfluss darauf habt, worüber berichtet wird und wie berichtet wird. Dass ihr euch nicht mehr so alleine fühlt, da draußen in der großen Nachrichtenwelt, die ja schon auch ganz schön deprimierend sein kann.

 Und so ein Projekt wie tag eins ist genau das, was es jetzt im Moment braucht. Deswegen habe ich einen Vorschlag:

 Gebt dem Ganzen eine Chance, das Risiko ist sehr überschaubar, beziehungsweise nicht existent. Die Voraussetzung, damit sowas klappt, ist aber, dass ihr euch traut. Dass ihr jetzt Mitglied werdet bei einem Magazin, das es möglicherweise auf lange Zeit in der Form nicht mehr geben wird.

 Diese Chance sollten wir nutzen und das muss eine Eigendynamik bekommen. Und das hängt ganz stark davon ab, dass du über deinen eigenen Schatten springst, einmal kurz die Kreditkarte rauskrempelst und dem Ganzen eine Chance gibst.

 Wenn es nicht funktioniert, hast du nicht viel verloren. Wenn es doch funktioniert, habt ihr ganz viel gewonnen. Wir würden uns auch sehr freuen, als Krautreporter mit tag eins einen starken Partner in Österreich zu haben, so wie wir das in anderen europäischen Ländern schon haben.

 Das würde mich total freuen. Und ich kann nur jedem raten, heute aktiv zu werden und Teil dieser Kampagne zu werden, weiterzuerzählen vor allem aber jetzt Mitglied zu werden.

Viele Grüße aus Berlin und alles Gute an das ganze tag-eins-Team. Bis bald!”

Starke Stimmen, starke Meinungen

Starke Stimmen, starke Meinungen
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Wochentags bieten wir unseren Mitgliedern fundierte, lösungsorientierte Artikel zum Lesen und zum Hören an. Das Wochenende reservieren wir für unsere Meinungskolumnen - faktenbasiert, kenntnisreich, mit Ideen für morgen. Wir sind ziemlich stolz, für diesen Platz vier Frauen mit Expertise, internationaler Erfahrung und starker Stimme gewonnen zu haben: 

Saskia Hödl wird für tag eins eine monatliche Kolumne über Politik schreiben. Sie hat neun Jahre lang für die taz in Berlin gearbeitet und war dort zuletzt Ressortleiterin von taz zwei, dem Gesellschafts- und Medienressort. Ihre journalistische Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr Kindersachbuch “Steck mal in meiner Haut”, inzwischen ein Spiegel-Bestseller. Sie arbeitet als freie Journalistin in Wien.

Magdalena Klemun ist Energieforscherin und befasst sich unter anderem mit technologischer Innovation, Klimapolitik und Nachhaltigkeit - für tag eins wird sie eine monatliche Kolumne über diese Zukunftsthemen schreiben. Magdalena Klemun hat am Massachusetts Institute of Technology (MIT) promoviert und forscht derzeit als Assistant Professor an der Hong Kong University of Science and Technology. Zuvor hat sie an der TU Wien und der Columbia University studiert und für nzz.at sowie Die Presse geschrieben.

Elisabeth Oberndorfer ist seit 16 Jahren im Digitaljournalismus tätig, hat schon für deutschsprachige Medien aus dem Silicon Valley berichtet und die Investigativplattform Addendum mit aufgebaut. Für tag eins wird sie monatlich über Wirtschaft und Tech schreiben. Elisabeth Oberndorfer betreibt außerdem den Wirtschafts-Newsletter Smart Casual und mit Smart Maguire eine Businessplattform für Entscheider*innen der Zukunft. Beim Nachrichtenmagazin profil verantwortet sie das neue Ressort Panorama. Als Vortragende und Beraterin sind Creator Economy, digitale Produkte und neue Geschäftsmodelle für Medien ihre Spezialgebiete.

Vina Yun ist freie Journalistin und Autorin in Wien. Sie war als Redakteurin in zahlreichen feministischen Medien aktiv, u. a. im Missy Magazine, für das sie derzeit als Kolumnistin tätig ist. 2017 veröffentlichte sie den Comic “Homestories” über die Arbeitsmigration koreanischer Krankenschwestern nach Österreich und das Aufwachsen der „zweiten Generation“ in der Alpenrepublik der 1970er/80er-Jahre. Für tag eins wird sie über (post-)migrantischen Alltag und Antirassismus schreiben.

Herzlich Willkommen an Bord!

Mehr Mut statt Wut

Mehr Mut statt Wut
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“Empört Euch!”, mit diesem Aufruf machte der französische Resistance-Kämpfer und Intellektuelle Stéphane Hessel 2010 von sich reden. Jahre später bevölkerten plötzlich “Wutbürger” die Straßen und Schlagzeilen - laut und destruktiv. Das war nicht, was Hessel im Sinn hatte. Trotzdem: Beiden Phänomenen liegt eine Frustration zugrunde, über Zustände, die sich scheinbar nicht ändern lassen. 

tag eins will Wege aufzeigen, wie wir den Frust kanalisieren, ihn nutzen können, ihn umwandeln. Wie kann man sich einmischen? An wen kann man sich richten? Wie kann man die Dinge in die Hand nehmen? All diese Fragen wollen wir in unseren Beiträgen beantworten - damit unsere Leser*innen nicht nur gut informiert sind, sondern motiviert, die anstehenden Probleme auch zu lösen.

Inhalte statt Personaldebatten

Inhalte statt Personaldebatten
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Pamela Rendi-Wagner oder Hans-Peter Doskozil: Mit wem hat die SPÖ größere  Chancen auf das Kanzleramt?

Stehen alle ÖVP-Minister*innen hinter August Wöginger und seiner Forderung, die Menschenrechtskonvention zu überdenken?

Welcher Partei könnte Dominik Wlaznys Bierpartei bei den nächsten Nationalratswahlen die meisten Stimmen abluchsen?

Mit solchen Spekulationen füllen die Redaktionen dieses Landes dutzende Seiten - aber bewegen dich diese Fragen wirklich? Bewegen sie unsere Gesellschaft? 

Wenn wir an Politik denken, beschäftigen uns ganz andere Themen: Wie Österreich seine CO2-Emissionen am besten verringern kann. Wie wir die Energiewende sozial gerecht gestalten. Was passieren muss, damit Männer in Österreich endlich die Hälfte der Sorgearbeit übernehmen. Damit eine Schwarze Frau beim Arzt genauso ernst genommen wird wie ein weißer Mann. Damit das Kind aus dem Gemeindebau dieselben Bildungschancen bekommt wie das aus dem Villenviertel. 

Kurz gesagt: Sachpolitik statt Personen. Lösungswege statt Polit-Hickhack. Hintergründe statt Spekulationen.

tag eins ist nicht käuflich

tag eins ist nicht käuflich
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Nein, Journalist*innen sind nicht die größten Huren auf diesem Planeten, wie Heinz-Christian Strache auf Ibiza behauptet hat. Die allermeisten unserer Kolleg*innen leisten gute und wichtige Arbeit - und lassen sich ganz sicher nicht kaufen. 

Aber manchmal gehen die journalistischen Tugenden über Bord, weil der Verleger nach Geld, Macht oder beidem strebt. Oder weil der Kostendruck die Grenzen zwischen Anzeigenabteilung und Redaktion verschwimmen lässt. Dann gibt’s im Gegenzug für ein Inserat eben einen freundlichen Artikel. 

Einer der wichtigsten Werbekunden in Österreich ist übrigens der Staat. Im Jahr 2021 gaben Bundesregierung, Länder, Behörden und staatsnahe Betriebe mehr als 20 Euro pro Einwohner*in für Inserate allein in Tageszeitungen aus – über die Hälfte davon ging als eine Art Schutzgeld an den Boulevard. 

tag eins begibt sich erst gar nicht in dieses Konfliktfeld. Keine Werbung – keine finanziellen Hintergedanken bei der Berichterstattung.

Raus aus dem Sumpf mit tag eins

Raus aus dem Sumpf mit tag eins
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Gefälschte Umfragen, Inseratenkorruption, Freunderlwirtschaft … in der langen Liste der jüngsten österreichischen Skandale haben Medienhäuser nicht die ruhmreichste Rolle gespielt. 

tag eins ist der Gegenentwurf zum traditionellen Filz aus Medien, Politik und Wirtschaft. Denn Lösungen für die dringenden Probleme unserer Zeit finden wir nicht durch Verhaberung und Rücksichtnahme auf Anzeigenkunden. Sondern nur durch wirklich unabhängige Berichterstattung.

Die geheime Formel von tag eins

Die geheime Formel von tag eins
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Du wirst nicht glauben, was wir dir in diesem Text verraten.

Es ist ein Trick, den du unbedingt kennen solltest.

Dein ganzes Leben lang hast du diese Sache falsch verstanden.

Nur noch dieser eine Satz, dann verraten wir es dir.

Bereit?

Aber Vorsicht, diese Enthüllung könnte dich tief erschüttern.

Sogar Expert*innen staunen über diese Erkenntnis.

Jetzt erfährst du das Geheimnis, über das sich die Wissenschaft seit Jahrzehnten den Kopf zerbricht: 

Die wenigsten Überschriften halten, was sie versprechen. 

Das war’s. Das war der Text. Und, zufrieden? Nein? Dann werde jetzt Mitglied bei tag eins. Kein Clickbait. Kein Bullshit. Nur das, was du brauchst, um informiert zu sein.

tag eins ist lösungsorientiert

tag eins ist lösungsorientiert
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Die Welt ist schlecht und wird immer schlechter – diesen Eindruck einsteht  schnell, wenn man das Radio einschaltet, eine Zeitung aufschlägt oder durch die sozialen Medien scrollt. Kein Wunder, dass viele Menschen die Nachrichten oft lieber ignorieren. (Ganz ehrlich? Wir auch!) Wer ständig mit schlechten Nachrichten zugeballert wird, fühlt sich frustriert, deprimiert und ohnmächtig. 

Natürlich müssen wir als Journalist*innen trotzdem darüber berichten, was schiefläuft. Aber wir müssen nicht an diesem Punkt stehen bleiben. Wir bei tag eins wollen einen Schritt weiter machen: Wo gibt es Lösungsansätze? Was könnte funktionieren? Was muss passieren, damit es besser wird? Bei uns wirst du informiert, nicht deprimiert.

Traditionspflege

Traditionspflege
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Als Oscar Bronner 1970 das profil gründete, glaubte kaum jemand an das Projekt. Klar, in den USA gab es das LIFE Magazine, in Deutschland den SPIEGEL. Aber ein politisches Magazin, das auf Storytelling, starke Bilder und Recherche setzt - in Österreich? 

Den Skeptikern aus der Branche hielt Oscar Bronner 1970 entgegen: "Die Österreicher sind genauso wie alle anderen Westeuropäer. In jedem Land gibt es einen bestimmten Anteil an Idioten, einen bestimmten an Genies, viele Leute, die sich für etwas interessieren, und viele, die das nicht tun. Und das gilt auch fürs Konsumverhalten und damit auch für den Konsum von Medien."

Bronner hatte trotz aller Unkenrufe Erfolg - und begründete eine Tradition: Rund alle zehn Jahre gründet sich in Österreich ein Qualitätsmedium. 1970 profil, 1977 Falter, 1988 Standard, 1995 standard.at, 2004 Datum, 2012 Dossier.

2022 glaubt kaum jemand aus der Branche, dass ein leser*innen-finanziertes Digitalmagazin ganz ohne Werbung in Österreich eine Chance hat. Aber wir haben erfolgreiche Vorbilder: Republik in der Schweiz, Krautreporter in Deutschland, Zetland in Dänemark. Und den festen Glauben daran, dass tag eins an ihre Erfolge anknüpfen kann - und an die gute österreichische Gründungs-Tradition.

Onlinejournalismus in Österreich

Onlinejournalismus in Österreich
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Was du kriegst vs. was du verdienst

Onlinejournalismus in Österreich ist wie Fast Food: schnell, günstig, sättigend. Und hinterher fühlst Du Dich vollgestopft und erledigt. 

Wir wollen Dir einen anderen Onlinejournalismus bieten: praktisch, bekömmlich, reichhaltig. Und wirklich gut für Dich.

tag eins ist auf dem Weg

tag eins ist auf dem Weg
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Ein neues Magazin? Rein digital? In Österreich? Werbefrei? Jetzt?

Himmelfahrtskommando Hilfsbegriff, wissen wir. 

Wir versuchen es trotzdem. Am Montag haben wir unsere Crowdfunding-Kampagne für tag eins gestartet. Wir brauchen jetzt deine Unterstützung, um unsere Vision von einem modernen Journalismus verwirklichen zu können.

Warum es tag eins braucht? 4 von 10 Menschen in Österreich klinken sich aus den Nachrichten aus. Weil der Kopf eh schon platzt - und es nicht gerade hilft, wenn Breaking News und Liveticker uns 24/7 die Horrormeldungen um die Ohren hauen. Das ist gefährlich: Eine offene Gesellschaft funktioniert nur mit gut informierten Bürger*innen, die sich in Diskurse einmischen und sich für die Allgemeinheit engagieren. 

Wir wollen unsere Mitglieder inspirieren, nicht frustrieren. Hintergründe und Einordnung bieten – gegen die lähmende Nachrichtenflut. Ausgeruhte Reportagen statt News-Fast-Food. Auf die Suche nach Lösungen gehen, nicht nur nach Problemen. MIt einem Magazin, das auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder zugeschnitten ist. Nicht auf die Wünsche von Anzeigenkunden.

Wir sind sechs Journalist*innen aus Deutschland und Österreich, die Erfahrung in renommierten Redaktionen gesammelt haben - im Fernsehen, in Social Media, im Radio und im guten alten Printbereich.

Jetzt ist es Zeit für unser eigenes Projekt. Um zu starten, brauchen wir 10.000 Mitglieder. Du kannst uns helfen: Folge unseren Social-Media-Kanälen, erzähl’ Freund*innen und Familie von uns, und vor allem: Werde Teil unserer Community.

Jetzt ist tag eins.

tag eins ist werbefrei

tag eins ist werbefrei
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Kennst du das schöne Gefühl, wenn deine Nachrichtenseite plötzlich eine andere Farbe hat? Wenn du den Werbespot nicht überspringen kannst, bevor das Video startet? Hast du Freude daran, Pop-ups beim Springen zu zusehen? Dann müssen wir dich enttäuschen: Bei uns gibt es das alles nicht. tag eins ist werbefrei: Keine Pop-ups, keine Overlays, kein Clickbait. Wir verkaufen deine Daten nicht und verschwenden nicht deine Zeit. Bei uns bekommst du nur eines: guten Journalismus.

tag eins ist lösungsorientiert

tag eins ist lösungsorientiert
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Ja, es brennt. Überall. Wir wollen aber nicht nur “FEUER!” rufen. Sondern nach einem Feuerlöscher suchen. Und herausfinden, wie man das Ding richtig benutzt.

“Lösungsorientierter Journalismus” oder “Konstruktiver Journalismus” nennt sich dieser Ansatz im Fachjargon - aber halt mal, sollte Journalismus nicht immer konstruktiv sein? Wäre schön, ja. Leider üben sich viele Medien lieber in einer Art Katastrophentourismus: Hier noch ein Hurrikan, da ein Bürgerkrieg, und als Zugabe der nächste Happen Klima-Apokalypse.

Ökonomisch ergibt das Sinn, denn wie neurowissenschaftliche Studien zeigen, reagieren Menschen aufmerksamer auf schlechte Nachrichten. Tragödien klicken also im Zweifel besser. 


Wer einfach nur Horrormeldungen aufeinander stapelt, führt seine Leser*innen in den Schlagzeilen-Burnout, und im schlimmsten Fall - auch das ist durch Studien belegt - in Depressionen. Kein Wunder, dass viele Menschen in die Vogel-Strauß-Taktik flüchten: Lieber den Kopf in den Sand und Nachrichten vermeiden, als sich ständig schlecht fühlen.

Das ist nicht gesund, nicht für den Einzelnen, nicht für die Gesellschaft. Konstruktiver Journalismus sucht deswegen nach Wegen aus der Ohnmacht - nach innovativen Ideen, nach Menschen, die schon an Lösungen für Probleme arbeiten. Nicht, um den Lesenden eine Wellness-Oase zu schaffen, sondern um sie zum Anpacken zu ermutigen.

tag eins ist jetzt

tag eins ist jetzt
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Journalismus, der dich weiterbringt, statt dich nur zu deprimieren. Gut recherchierte Hintergründe statt Breaking News. An deinen Bedürfnissen orientiert statt an den Wünschen von Anzeigenkunden. Progressiv, unabhängig, werbefrei, ehrlich, verständlich, transparent. 

All das wollen wir dir bieten – mit tag eins, dem Magazin für Veränderung. 

Wir sind sechs Journalist*innen aus Deutschland und Österreich. Wir haben für die Krautreporter und die Zeit, für den Standard und das Missy Magazin, für den Falter und den ORF gearbeitet - und wir glauben, dass es in der österreichischen Medienlandschaft eine Lücke gibt. Wir wollen das Leitmedium sein für alle, die unsere Gesellschaft verbessern wollen.

Wir wissen, dass die Zeiten hart sind und du dein Geld für die Gasrechnung brauchst. Aber gerade jetzt sind guter Journalismus und eine vielfältige Medienlandschaft wichtig. Was passiert, wenn er fehlt, sehen wir in Ungarn und Russland.

Damit wir starten können, brauchen wir deine Unterstützung. Teile unsere Posts, erzähle Freund*innen und Bekannten von uns, abonniere unseren Newsletter, und vor allem: Werde jetzt Mitglied!

Mitglied werden ist ganz leicht

Mitglied werden ist ganz leicht
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Ihr würdet gern Mitglied werden, aber der Anmeldeprozess schreckt euch ab?

Wir helfen euch da durch - mit einer kleinen Anleitung, in der wir die einzelnen Schritte genau erklären.

Übrigens: Unser Partner Steady Deutsch ist ein kleines Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Es bietet zahlreichen Projekten die Möglichkeit, mit ihren Ideen Geld zu verdienen. Ein Account hat also für euch den Vorteil, dass ihr auch andere spannende Medien unterstützen könnt.

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